Der Christophorus-Schulverein München e.V.

Der Christophorus-Schulverein München e.V. zählt zu einer der größten Einrichtungen im Bereich der teilstationären Erziehungshilfe in Oberbayern.
Er hat sich seit nunmehr 30 Jahren zum Ziel gesetzt, auf professionelle und flexible Art und Weise Kindern zu helfen, die davon bedroht sind aus der Gesellschaft herauszufallen.

Unsere Geschichte


Der Christophorus-Schulverein München e.V. entstand aus der Idee heraus, Therapie und Pädagogik unter einem Dach zu vereinen, um dadurch eine ganzheitliche Betreuung und Förderung seelenpflegebedürftiger Kinder im Vorschulalter zu ermöglichen. 1979 kam die heilpädagogische Tagesstätte hinzu. Fünf Jahre später wurde zur adäquaten pädagogischen Weiterbetreuung nach Schuleintritt die Schule für Erziehungshilfe gegründet. Die Einrichtungen des Christophorus-Schulvereins München e.V. werden durch ein umfangreiches Angebot an Therapien im medizinischen und künstlerischen Bereich ergänzt.

Unser Selbstverständnis

Der Christophorus-Schulverein fördert insgesamt ca. 200 Kinder und Jugendlichen mit sozialen Schwierigkeiten, seelischen Behinderungen und im Vorschulbereich auch mit geistigen und körperlichen Behinderungen. Sie werden in vier Einrichtungen unter einem Dach sowohl schulisch als auch heilpädagogisch und therapeutisch intensiv gefördert. Durch die enge Zusammenarbeit der verschiedenen Jugendhilfe-einrichtungen und des Förderzentrums zur emotionalen und sozialen Förderung bietet der Christophorus-Schulverein modellhaft im Bezirk Oberbayern und unverzichtbar für den Münchner Osten die Möglichkeit einer ganzheitlichen Förderung von Kindern mit seelischer Behinderung vom Kindergartenalter bis zum Hauptschulabschluss.

 

 

Unser Leitbild

Grundlage unserer täglichen Arbeit ist es, die uns anvertrauten Menschen mit ihren Stärken, Problemen und Schwierigkeiten unvoreingenommen und liebevoll anzunehmen, ihre Individualität zu respektieren und mit ihnen ein positives Weltbild zu leben.
Um behinderten und sozial benachteiligten Menschen Erziehung, Förderung, Bildung und soziale Zugehörigkeit zu ermöglichen, halten wir es angesichts eines rapiden Wertewandels in unserer Gesellschaft für notwendig, Stellung zu beziehen.
Wir praktizieren eine Heilpädagogik, die auf einer allgemeinen humanistischen und ethischen Basis beruht. Die Gültigkeit und Umsetzung von Grundwerten und Normen sind für uns von entscheidender Bedeutung. Aus ihnen bezieht jeder Einzelne die Motivation und das Engagement seines erzieherischen Handelns.
Die Entwicklung des Selbstwertgefühls, ein realistisches Selbstkonzept, Frustrationstoleranz, Einfühlungsvermögen, Achtung vor dem Anderen, Abbau von Versagensängsten und die Festigung der Kulturtechniken sind für uns Pädagogen und Therapeuten wesentliche Momente bei der Autonomiebildung der Kinder und Jugendlichen; sie sind unverzichtbar dafür, dass diese ihre Mündigkeit durch die Selbstorganisation ihrer Wirklichkeit aufbauen.